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Vermittlung von Bestäubungsleistung
Vermittlung von BestäubungsleistungPatenschaft übernehmen für ein Bienenvolk
Warum eine Patenschaft, es gibt doch so viele Projekte rund um den Umweltschutz?
Antwort:
Aktiver Umweltschutz für den Erhalt der ökologischen Pflanzenvielfalt in Mülheim an der Ruhr ist wichtig! Was nützten die schönsten wilde Obstwiesen ohne Bestäubung? Was ist ein Landschaftsschutzgebiet ohne Bestäubung? Was ist ein großer Garten mit Wildblumen und Obstgehölze ohne Bestäubung?
Welchen Nutzen habe ich davon als Spaziergänger und als Bürger der Stadt Mülheim an der Ruhr?
Antwort:
Dass die Natur weiterhin blüht und grün bleibt in unserer Stadt. Die vorhandenen Pflanzenarten erhalten bleiben!
Was kostet eine Patenschaft?
Antwort:
Ein Volk kostet 120,00 €
Wohnraum(Holzbeute): 110,00 €
Gesamt: 230,00 €
Pate kann jeder werden ab einem Betrag von 40,00 bis 230,00 €.
Was bekomme ich als Pate?
Antwort:
Eine Urkunde mit der Nummer des Bienenvolkes und ein Glas Honig aus der ersten Ernte. Incl. Nennung des Namens auf meiner Homepage, wenn es gewünscht wird.
Kann ich auch mein Volk besuchen kommen?
Antwort:
Ja, sehr gerne. Aber bitte vereinbaren Sie einen Termin mit mir, damit ich Zeit für Sie habe und Ihnen mehr über Ihr Bienenvolk erklären kann.
Was passiert bei einem Verlust meines Paten/Bienenvolkes?
Antwort:
Das kann passieren durch Bienenkrankheiten oder mutwillige Zerstörung durch Randalierer Dagegen ist leider auch die beste Pflege und Vorbeugung machtlos.
Gibt es noch andere Projekte für Aktiven Umweltschutz in Mülheim an der Ruhr rund um die Bestäubung?
Antwort:
Ja, weitere Projekte über Aufstellung von Wildbienenhotels usw. sollen noch folgen. Ich suche dafür aber noch Mitstreiter.
Standorte der Völker
Mintarder Berg; Auberg; Menden; Speldorf; Privatgärten; Hauptfriedhof von Mülheim an der Ruhr
Patenschaftsübernahmen - Danke sagt der Naturschutz - Die Bienen
1. Sabine Holz - Worms
2. Jürgen Schwalb - Mülheim
Die Honigbiene (Apis mellifica)
Honigbienen (Apis) sind staatenbildende Fluginsekten aus der Überfamilie der Bienen (Apoidea). Die Gattung umfasst neun Arten von Honigbienen, acht davon kommen in Asien vor.
Wenn umgangssprachlich von Bienen oder Honigbienen gesprochen wird, sind fast ausschließlich europäische Rassen der inzwischen weltweit in der Imkerei gehaltenen Westlichen Honigbiene gemeint.
Generell kann bei den Honigbienen in höhlenbrütende Arten und solche, die frei hängende Nester bauen unterschieden werden. Der Schutz von Höhlen, ermöglichte diesen Arten auch, sich sehr weit, aus den tropischen Regionen heraus, in gemäßigtere Klimazonen auszubreiten, wodurch sich regional verschiedene Bienenrassen herausgebildet haben. Eine natürliche Grenze stellte dabei meist das Vorhandensein von Gehölzen dar.
Die Gattung Apis ist auch die einzige Gattung der Unterfamilie der Apinae.
Leistung einer Biene
Fluggeschwindigkeit und Transportleistung:
26 - 30 km/h ( 180 - 250 Doppelflügelschläge / sek )
Eine Biene fliegt in 2 Minuten ca. 1 km
Die Flugzeit beträgt max. eine halbe Stunde
1 Biene legt in ihrem Leben ca. 800 km zurücklegt.
bis zu 60 mg Nektar je Sammelflug ( entspricht 75% des Körpergewichts )
oder bis zu 4 Millionen Pollenkörner je Sammelflug
Sammelleistung:
rund 5 Millionen Blütenbesuche für 500gr. Honig
Flugleistung für 500gr Glas: Eine Biene fliegt dafür 3 1/2um die Welt
500gr. Glas Honig ist die Lebensarbeit von 175/200 Bienen
75-80kg Honig wird pro Bienenvolk und Jahr gesammelt; davon wird ca. 60 kg selbstverbraucht
ca. 15 - 20 kg Honig bleibt für den Imker übrig(Standimkerei) und
bei der Wanderimkerei sind die Erträge größer. Dabei kommt es aber auf die Trachtverhältnisse und Wetterbedingungen an.
Mülheim an der Ruhr sind die Trachtverhältnisse als gut einzuordnen, wenn aber der Baubetrieb so weiterläuft verringert sich die Grünfläche!!! Das merke ich schon bei einem Stand, da dort ein großflächiges Brombeer Gebiet bebaut wurde.
Für ein Gramm Blütenpollen sind etwa 14000 größere Blütenstaubkörner nötig.
Wachsproduktion:
für 1 kg Wachs sind rund 1.250.000 Wachsplättchen notwendig ( eine Biene hat 8 Wachsdrüsen )
Ein Bienenvolk kann in einem Jahr ca. 400 g Wachs produzieren
Eierlege-Leistung (Königin):
Durchschnittlich 1 Ei je Minute und rund 1500-2000 pro Tag (soviel wie eigenes Körpergewicht)
In der Saison legt sie 150.000 bis 200.000 Eier
Das Gewicht von 5000 Eiern beläuft sich auf ca.1 Gramm
Volk besteht aus 50.000Arbeiterinnen Biene und Ihre Entwicklung
Steckbrief Biene
Lebensdauer:
Königin >3-4 Jahre
Arbeitsbiene > 30 bis 35 Tage im Sommer - 6-7 Monate im Winter
Drohnen > 20 bis 50 Tage
Körpergewicht:
Königin ca. 250 mg
Arbeitsbiene ca. 90 mg
Drohne ca. 180 mg
Entwicklung einer Honigbiene
Königin legt verschiedene Eier ab:
befruchtetes Ei gleich Königin oder Arbeitsbiene
oder unbefruchtetes Ei Drohne
Bevor die Königin ein Ei legt messt Sie die Zelle aus und legt dementsprechend der Zellgröße ein Ei rein. Das ist aber nicht immer der Fall, da Sie auch unbefruchtete Eier auch in normalen Zellen(Arbeitsbienenzellen) ablegen kann. Dort wird meist von den Baubienen dann Zellveränderungen vorgenommen.
Drohnenbau ist größer und eine Weichselzelle(Bezeichnung für eine Königin) ist noch viel größer und der Eingang ist nicht Horizontal sonder senkrecht ausgerichtet.
Arbeitsbiene
1 - 3Tag Ei
4 - 9 Tag Made
10 - 20 Tag Puppe
21 Tag Arbeitsbiene Schlüpft (3 Wochen)
Königin
1 - 3 Tag Ei
4 - 8 Tag Made
9 - 15 Tag Puppe
16 Tag Königin Schlüpft
Der Entwicklungsunterschied basiert nur auf Grund der Nahrung die Ihre verabreicht wird von den Arbeitsbienen. Jede Made bekommt Gelee Royal, ab dem dritten Tag bekommt eine Arbeitermade nur noch Pollen mit Honig. Eine Königin nur immer Gelee Royal.
Diese Nahrung verändert auch die Lebenskraft(siehe Lebensdauer und Produktbeschreibung Gelee Royal).
Drohne
1 - 3 Tag Made
4 - 8 Tag Made
9 - 23 Tag Puppe
24 Tag Drohne schlüpft
Eine Drohne kann nicht stechen und hat bedeuten mehr Augen als eine Arbeitsbiene.
Merke: Eine Bienenlarve wird insgesammt ca. 2000 Pflegebesuche bekommen
Baubiene Am Ende dieser Phase bewegen sich die Arbeiterinnen zunehmend zum Ausgang des Bienenstocks. Sie nehmen nehmen jetzt auch Pollen und Nektar entgegen. Wird es im Stock zu warm, fächeln sie mit ihren Flügeln kühle Luft in den Bau. Altere Bienen holen auch Wasser um den Bau zu kühlen. Desweiteren wird der Stock auch noch von Ihnen gesäubert (tote Biene entfernt) und die Zellen und Beute mit Propolis desinfektziert/ausgekleidet. Wächterbiene Sammelbiene Warum stehen Bienen Bienen stechen nur um sich zu verteidigen. Gefahren der Bienen wahr in der Erdgeschichte der Braunbär und das Feuer. Braunbär ist dunkel und darum sollte man helle Kleidung tragen(Verwechslungsgefahr: ich bin ein Bär). Zweitens auch ein Braunbär riecht nicht gerade angenehm. Darum lieben die Bienen auch kein Haarspray und Deo der Damen-/Herrenwelt. Sie mögen auch kein Schweißgeruch. Das macht Sie auch aggressiv! Feuer vernichtet alles auf seinen Weg, man denke nur mal im Sommer an die Waldbrände. Warum nimmt ein Imker einen Smoker mit, ja klar die Bienen denken Feuer ist ausgebrochen und dann muss man ja Honig als Wegzerrung mitnehmen. Also rann an die Vorräte und den Bauch vollschlagen. Wer aber sein Bauch mal voll hat, weis dass man nicht so gereizt ist als mit einem leeren Magen. Darum sind die Bienen dann friedsamer.
Mit Hilfe des Wachses aus den Wachsdrüsen bauen die Arbeiterinnen gemeinsam die Waben. Sie bilden dann so genannte Bauketten und das kann man ganz gut im Frühling und im Sommer beobachten. Schwarmtrieb kommt oft vor, wenn Bienen nichts zu tun haben bedingt durch alles ist fertig ausgebaut. Also immer schön mal ein Baurahmen einhängen.
Die Wächterbienen bewachen den Eingang des Bienenstocks am Flugloch. Die Giftdrüse ist nun voll entwickelt. Naht eine Wespe oder eine Hornisse, wird diese gemeinsam bekämpft. Die Arbeiterinnen, die bis zum 21. Tag im Bienenstock ihre Arbeit verrichten, bezeichnet man auch als Stockbiene.
Bei dieser für den Stock überlebenswichtigen Tätigkeit sammeln die Arbeiterinnen mit Hilfe ihres Sammelbeins eiweißhaltigen Pollen und mit Hilfe von Saugrüssel und Honigblase zuckerhaltigen Nektar und Wasser. Die Nahrung wird in den Bienenstock gebracht und an alle verteilt. Für das Auffinden der Futterquellen ist eine ausgeklügelte Bienensprache notwendig.


