Bienensterben, Genpflanzen und andere Gedanken
Bienensterben, Genpflanzen und andere Gedanken

Vergiftete Bienen? und andere Gedanken
Das rätselhafte Bienensterben geht weiter: 20Prozent der Bienenvölker in Deutschland haben den letzten Winter nicht überlebt. In meiner Imkerei waren es 3 Völker 12%. Von den 3 Völkern wurde ein Volk(Ableger) ausgeraubt. Ein weiteres ging durch die Milbe wohl zu grunde(leerer Stock). Eine Verlustrate von 10% sind normal im Winter.
Manchmal Frage ich mich woher das Bienensterben kommt. Kann es an die Giftstoffe liegen wie in Baden. Durch das Beizmittel Clothiandin von Bayer. Das zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrer eingesetzt wurde. Würde man die Fruchtfolgewechsel wie früher einhalten und nicht immer das gleiche anbauen, würde garnicht das Spritzmittel gebraucht. Schadstoffe die sich über Jahre im Boden und das Grundwasser gefährden würden damit vermieden. Nur wer will das die Pharma bestimmt nicht!!!
Ein Befreundeter Imker hat über 70 Völker verloren. Wäre das hier passiert in Mülheim würde kein Volk mehr vorhanden sein zur Bestäubung.
Was viele Leute nicht wissen, das diese Gift über Jahre im Boden sich anreichern und sich kaum Abbauen. Unser Trinkwasser wird eines Tages von dieser Lawiene überrollt. Gleichzeitig wird durch die Wirtschaftspflanzen dieses Bodenwasser aufgenommen und durch die Kapilarenkräfte zum Beispiel beim Mais hinaus gedrückt(Das haben Feldversuche gezeigt- Artikel kann bei mir eingesehen werden). Dieses Wasser enthält aber genug Gift, das ein Insekt daran zu Grunde geht.
Pflanzenmitteln -Bienenfreundliches Spritzmittel
Bezeichnung ist trügerisch, den dort wird nur untersucht, ob das Mittel innerhalb der 24 Stunden nicht schädigend wirkt auf die Bestäuber. Eine Langzeitstudie fehlt meistens und das bedeutet jedes Mittel was innerhalb 24 Stunden keinen Schaden anrichtet ist Bienenfreundlich.
Ob die Erbsubstanz beschädigt wird oder das Volk nach einer Woche tot ist. Wird nicht hinter Fragt.... Heute Studien zeigen aber oft das Gegenteil auf, schauen wir uns mal den Genmais an und die damit versprochen reduzierung von Spritzmittel einsätzten. Fakt ist heute, das noch mehr in Amerika gespritz als vor der Zulassung.
Nicht um sonst wurde in der USA Dokumente über Zulassungen unterschlagen oder nicht beachtet. Heute weis jeder welche Firmen Bauern und Landwirte erpressen um darüber Milliarden Gewinne einzufahren.
Die Landwirte in Canada, USA können garnicht mehr zurück. Wir als Europäer schon!!!
Aber auch hier in Europa werden Saatgutfirmen von USA Saatfirmen aufgekauft. Der Verbraucher merkt davon noch nichts, aber der Einfluss der Syndikate wächst auch hier. Nicht um sonst werden mittlerweile die Fläche für die Feldversuche vergrößert.
----------------------------------
Honig ist auch nicht mehr das was es mal war. Fakt ist die die Verordnung wurde verändert, danach ist ein Honig nicht mehr zu Kennzeichen, wenn er ein Pollenkorn enthällt was Genverändert ist. Ja, richtig gehört die Grenze Null gibt es faktisch nicht mehr, man hat eine Schmerzgrenze festgelegt. Diese Grenze wird aber nicht mitgeteilt, sondern verschwindet im Klein gedruckten, damit es gar keiner Mitbekommt. So kann jeder diese Später nach belieben erweitern, natürlich ohne Nachzufragen beim Verbraucher.
Monokulturen
Was mich bedenklicher macht ist die Monokultur, die auf unseren Äckern angebaut wird. Rapsfelder über Rapsfelder!
Gut so meint man es gibt genug Nektar für die Bienen. Aber erstens ist das eine sehr einseitige Ernährung der Bienenvölker. Und das zweite Problem der Raps wird so gezüchtet, das der Nektargehalt(Die Nektarbildung kostet der Pflanze Energie!!!) der Blüten immer weiter abnimmt. Die Produktion Nektar soll abnehmen damit das Korn(Saat) größer wird, zum wohle des Bauern.
Unsere Völker würden in solchen Kulturen verhungern!
Saatgut ohne Pollen
Bei meinen letzten Saatgut einkauf für meinen Garten. Viel mir bei den Sommerblumensaaten folgendes auf die Verpackung auf. Züchtungen ohne Pollen und welche Auswirkungen hat das wohl für meinen Bienen. Das war mein erster Gedanke der mir durch den Kopf ging.
Pollen ist das Brot, was die Bienen zu sich nehmen. Ohne Brot keine Kraft!
Zucht
Haben wir die Biene überzüchtet und das auf Kosten der Vitalität unserer Völker. An Bienen stellt man hohe Ansprüche so sollen die Völker friedsam, Wabenstetig, hoher Honigertrag, usw. bringen.
Nur bei dem ganzen Züchten muss doch etwas auf die Strecke bleiben. Nur merken wird man es nicht oder vielleicht zu Spät.
Was ein Bieneninstitut rausgefunden hat, ist das die Bienen dünnere Fettreserven in ihren Körper aufbauen als früher. Jeder weis, das man besser durch eine Krankheit kommt oder über den Winter, wenn man auch gut versorgt ist. Kann das auch im zusammenhang stehen mit dem Fettreserven schwund?
Ökotest
Honigbewertung im Heft Ökotest, war super... Den man sah ganz deutig selbst im DIB gibt es Abfüllunternehmen die es mit der Wahrheit nicht genau nehmen. In einem Fall war die Deklasierung falsch(Honigsortenangabe) und einmal war der Wassergehalt nicht unter 18%. Jeder der mir bekannten Imker achtet sehr auf diese Grenze oder überhaupt auf seine Bienen usw. Wir werden sehr streng kontrolliert und viele lieben es Imker zu sein und das mit ganzem Herzen. Vertrauen sie bitte den Imker vor Ort, aber passen Sie auf was Sie sonst glauben oder kaufen.
Biohonig
Der Verbraucher kauft im Biogeschäft Honig ein. Wenn man aber wirklich mal auf die Etiketten schaut, steht auch dort oft...Honig aus EU und nicht EU-Ländern. Da frage ich mich, ob es wirklich so Wirtschaftlich ist Honig aus der Ferne zu beziehen, statt Ihn vor Ort zu kaufen. Welchen Transport Wahnsinn läuft unter dem Denkmantel Bio überhaupt ab.... Biozitronen aus dem fernen Mittelamerika statt aus Italien usw. Wieviele Rohstoffe werde (in die Luft geblasen) verpulvert!!!
Merke: Auch wenn Bio drauf steht, heißt es nicht immer, es verursacht keine Emissionen.
Auch ein Biobauer, bekommt nicht immer mehr Geld für seine hergestellten Produkten. Man darf nicht eins vergessen, das Biosiegel oder die Biomarken und all die anderen halten auch noch die Hand hin. Arbeitsaufwand in diesen Bereich geht meistens zu lasten des Herstellers.
Blog über Lebensmittel
Befreundeter Arbeitskollege hat einen Blog eröffnet: http://stabene.de/blog/

