Ein Bollwerk gegen Feinde

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Ein Bollwerk gegen Feinde
Heilmittel
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Der Name klingt exotisch, und die wenigsten wissen genau, wofür er steht: Propolis, ein wertvoller Naturstoff der Bienen, wird immer beliebter. In vielen Kosmetika wird das traditionelle Volksheilmittel verwendet. Seit Generationen bieten die Imker Propolis neben Honig, Wachs und Pollen zum Verkauf an. Doch die Behörden legen diesem "Gewohnheitsrecht" immer mehr Steine in den Weg. Aber auch die Medikamentenaufsicht, da im Vergleich eine Grundlösung billiger und besser ist als manche Pharmazeutischen Verkauftsprodukt. Das habe ich mal mit einem Apotheker ausgerechnet. Man müßte 8 Packungen von Dragees kaufen zu je 14,00 € um die gleiche Wirkung zu haben die in eine Grundlösung von 20ml ist (Imker verkaufen diese manchmal für 8,00 €). Aber nicht immer ist es eine Grundlösung darauf sollte man achten, da diese nur gesättigt ist und die Inhaltstoffe auch in großen Mengen vorhanden sind.

Die Bienen sind bekanntlich ein fleißiges Völkchen. Sie machen den Nektar der Blüten zu Honig und liefern uns auf diese Weise ein wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Auch Blütenpollen und Gelee Royale werden wegen ihrer geballten Lebenskraft von vielen Menschen als natürliche Aufbaumittel geschätzt. Die besondere Bedeutung eines weiteren Bienenproduktes wurde ebenfalls in den letzten Jahren wiederentdeckt: Propolis oder Kittharz, wie es im deutschen Sprachraum oft genannt wird. Während seine vielfältigen Heilwirkungen in Osteuropa (vor allem Rumänien) auch von der orthodoxen Medizin eingehend erforscht wurden, besteht hierzulande noch großer Aufklärungsbedarf.

Propolis ist ein unverzichtbares Reparatur- und Isolierungsmittel für den Bienenstaat. Im Herbst sammeln die Bienen den Harz von Knospen und Zweigen der Bäume und bereiten damit ihren Stock für die harten Wintermonate vor. Sie holen die klebrige Substanz von Pappeln und Weiden, von Birken und Kastanien oder Tannen und Fichten. Auch manche Laub- oder Obstbäume werden angeflogen, selbst einzelne Kräuter für die Propolisgewinnung genutzt. Bei Wärme ist Propolis zäh und dennoch formbar wie Kaugummi, bei niedrigeren Temperaturen (unter 15 Grad) eher spröde und brüchig. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Pro-polis soviel wie Vor-Stadt, und in der Tat wird aus dem Stoff ein Abwehrbollwerk gegen Eindringlinge aller Art aufgebaut. Solche Verteidigungsschranken direkt hinter dem Flugloch sollen Feinden den Weg ins Innere des Bienenstockes versperren. Weil Propolis zudem stark antibiotische Eigenschaften besitzt, desinfizieren die von der Nektarsuche heimkehrenden Bienen vor dem Betreten ihres Stockes an dieser Barriere jedesmal automatisch ihre "Schuhe". An den Beinchen haftende Mikroorganismen werden so unschädlich gemacht. In einem Gemeinwesen, wo bisweilen 50.000 Tierchen auf engstem Raum zusammenwohnen, eine überlebenswichtige Vorkehrung. Die so erzeugte "Sterilität" des Bienenstockmilieus sorgt wahrscheinlich auch dafür, daß der Honig trotz der manchmal beachtlichen Wärme nicht in Gärung übergeht.

Mit Propolis dichten die Bienen sämtliche Ritzen ihres Baus gegen Feuchtigkeit und Zugluft, aber auch gegen übergroße Hitze ab. Unwillkommene Besucher, die wegen ihrer Größe nicht hinausbefördert werden können (zum Beispiel Mäuse), überzieht man mit einer dichten Popolis- und Wachsschicht. Dank dieser "Mumifizierung" wird das Bienenvolk vor möglichen Gesundheitsgefahren durch Verwesungsgifte bewahrt.

Ohne Propolis können Bienen nicht überleben.

Das Einsammeln von Propolis ist kein Gemeinschaftswerk aller Bienen, sondern die gezielte Leistung weniger Arbeitsimmen(ca. 300 Bienen). In Zeiten, da die Nektarsuche sich nicht lohnt, schwärmen sie aus und lösen mit ihren Mundwerkzeugen kleine Stückchen aus der Harzschicht der Knospen heraus. Den so entstehenden dünnen Faden schneiden sie ab und heften ihn portionsweise an ihre Hinterbeine. Durch den späteren Umwandlungsprozess, das heißt den Zusatz bieneneigener Verdauungssäfte, wird aus der Harzmasse erst das eigentliche Propolis, das mittlerweile so begehrt ist. Die Imker kratzen und brechen den Kittharz von der Eingangstüre und aus den Fugen oder stellen richtige "Propolisfallen" (Gitter) auf. Alle künstlich geschaffenen Lücken unter einer Breite von 4,7 Millimetern füllen die Bienen mit Propolis aus, größere Löcher dagegen mit Wachs. Die Qualität des geernteten Propolis ist dann am besten, wenn die Haupttrachtzeit der Bienen vorüber ist. Bei der Entnahme muss der Imker behutsam sein und den größten Teil des vorhandenen Kittharzes zurücklassen, damit er nicht das Überleben seiner Völker aufs Spiel setzt. 

Vor der Weiterverarbeitung muss man Propolis von Wachsresten und anderen Verunreinigungen befreien. Ich verwende für mich nur sauberes Propolis und im letzten Jahr habe ich 20 Stunden nur für die Propolisgewinnung abends gebraucht, um am Ende 2 Liter Grundlösung für meine Familie und für mich zu haben. Meine Frau hat damit gut eine Krebstherapie überstanden. Auch habe ich eine Heilcreme(Zutaten: Wollfett, Olivenoel, Propolis....) für Herpes mir selbst angerührt. Meine Erfahrung Herpes ist super verheilt. Meine Kinder brauchen kein künstlich Hergestelltes Antibiotika mehr schlucken für Ihre Erkältungen usw. Das Propolis(einige Bestandteile) ein gutes Produkt ist sagt ja schon aus das die Universität Bochum und Universität Zagreb es als Krebsmittel testen. Die Krebswirkung im Verlauf der Tests sind positiv verlaufen. Propolis ist ein Antibiotika, wo gegen keine Resistenzen der Viren, Bakterien und verschiedene Pilze(Fußpilz) auftreten können. Ganz zum Gegenteil des künstlichen Antibiotikas der Pharmazie.

Propolis wird in 90% Alkohol gelöst und das zu einem Verhältnis 1:1, damit erhalte ich eine Grundlösung. Diese ist besser als eine 20 oder 30% Lösung.

Anschließend ist es - lichtgeschützt und kühl gelagert - für viele Jahre, vielleicht sogar unbegrenzt haltbar. Leider hat in der Vergangenheit die Propolisproduktion heimischer Bienen deutlich nachgelassen, man rechnet etwa 100 Gramm pro Jahr und Volk. 1kg Deutscher Rohpropolis wird gehandelt im Handel mit einer Preisspanne von 85,00-95,00€. Der Grund für den Rückgang: Manche Imker sehen die harte Dichtungsmasse als Arbeitshindernis und züchteten ihren Völkern die Fähigkeit zur Propolisherstellung systematisch ab.